Eine Selbsthilfegruppe ist eine Gruppe von Menschen/ Betroffenen, die sich einmalig oder mehrmals im Monat trifft, zusammensitzt und wo jeder sich einbringen darf, wie er es gerade für richtig (wichtig) empfindet. Es gibt kein richtig oder falsch, denn jeder hat nun mal eine eigene Sicht auf die Dinge.

Viele der Teilnehmer sind therapieerfahren und wenden möglicherweise selbst schon bei sich Techniken oder Methoden an. Auch darüber darf sich gerne ausgetauscht werden, d.h. das Prinzip von Geben und Nehmen herrscht vor und wird gern gesehen.

Die Gruppe ist nicht zu vergleichen mit einer Gruppentherapie. Das heißt, es wird nicht therapiert. Die Gruppe wird also NICHT fachlich angeleitet, auch wenn es Teilnehmer gibt, die möglicherweise vom Fach sind.

Es wird allenfalls analysiert und gemeinsam reflektiert. Auch wenn in der Gruppe Leute vom Fach sind, geht es dann nur um das, was einem selbst hilft. Ob es dem anderen hilft, darf der andere gerne selbst entscheiden, ausprobieren und entsprechend annehmen oder ablehnen. Denn es gibt wie schon beschrieben kein richtig oder falsch. Und auch Fachleute haben eigene Themen, die gerne in der Gruppe angesprochen werden dürfen.

Die Teilnahme ist kostenlos!